Ernährungsberatung

Um gesunde Enährung geht es dem Ernährungsberatungsteam. In enger Absprache mit den zuständigen Arzten wird gemeinsam mit dem Patienten ein individuelles Ernährungskonzept erarbeitet.

Ziel ist eine gesunde, vollwertige und bedarfsgerechte Ernährung (Prinzipien nach den Empfehlungen der FAO, WHO, DGE, DGEM), die für jeden Menschen angepasst ist.

Die Empfehlungen zur gesunden Ernährung sind ein Beitrag zur Vermeidung ernährungsabhängiger Krankheiten, zum Beispiel Übergewicht, Untergewicht, bestimmte Formen von Kohlenhydrat- und Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck, Gicht und andere. Jeder Mensch hat ein individuelles Sollgewicht und einen individuellen Energiebedarf.

  • Vielseitig, aber nicht zu viel. Aus dem gesamten Lebensmittelangebot ist eine breite Auswahl sinnvoll. Das Lebensmittelangebot ist jedoch so groß, daß die Gefahr der Überernährung gegeben ist.
  • Weniger Fett und fettreiche Lebensmittel und gute Fettqualität. Einschränkung aller sichtbaren = Koch-und Streich- und versteckten Fette.
  • Auswahl von fettarmen Lebensmitteln und Zubereitungsarten. Bevorzugung von hochwertigen pflanzlichen Fetten, d.h. reich an mehrfach ungesättigten Fetten und geringem Gehalt an gesättigten Fettsäuren.
  • Würzig, aber nicht salzig. Alle Fertiglebensmittel und Fertiggerichte enthalten eher viel Salz. Bei eigener Zubereitung der Speisen kann man Salz sparen.
  • Wenig Süßes. Angesprochen sind damit alle süßen Lebensmittel (Zucker, Honig, Schokolade, Kuchen, Speiseeis aber auch Limonaden, Säfte, Obst in größerer Menge). Angesprochen sind Kohlenhydrate, die fast direkt ins Blut übergehen können.
  • Mehr Vollkornprodukte. Bevorzugung von sogenannten komplexen, d.h. schwer aufschließbaren Kohlenhydraten mit Ballaststoffen, z.B. Kartoffeln, Vollkornbrot, Vollkornreis und Vollkornnudeln ohne Ei, alle Hülsenfrüchte. Reichlich Gemüse, Kartoffeln und (weniger) Obst. Der Vitamin-, Mineralstoff-, Ballast- Stoffbedarf kann mit diesen Lebensmitteln gut gedeckt werden.
  • Weniger tierisches Eiweiß. Damit ist eine cholesterinärmere (max. 300 mg Cholesterin/Tag) und purinärmere Ernährung (max. 2000 mg Harnsäure/Woche) möglich.
  • Trinken mit Verstand. Getränke sollten in der Regel keinen Zucker und Alkohol enthalten, weil damit Kalorien zugeführt würden.
  • Öfter kleinere Mahlzeiten. Die Lebensmittel sollten in 5-6 kleineren Mahlzeiten über den Tag verteilt angeboten werden, damit der Organismus gleichmäßig versorgt ist.
  • Schmackhaft und schonend zubereiten. Essen soll Freude machen. Die Nährstoffe sollten durch richtige Behandlung der Lebensmittel bei der Vor- und Zubereitung erhalten bleiben.

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